Interview mit FAN-Stammtisch Mitglied Viktor Schmidiger

 Viktor Schmidiger (rechts), anlässlich des FAN-Stammtisches und der Baustellen-Begehung

Interview mit Viktor Schmidiger (Projektverantwortung August 2016 – August 2022)

Herr Schmidiger, Sie haben das Projekt von Ihrem Vorgänger übernommen und bis zur heutigen Umsetzung weiterentwickelt. Welche Weichenstellungen waren in dieser Phase besonders wichtig?

Zuerst war es von grosser Bedeutung allen bisherigen Projektbeteiligten und durch das Projekt Betroffenen gut zu zuhören und die bisherige Arbeit zu studieren. Dabei kristallisierte sich heraus «was bereits passt und wo aktuell der Schuh noch drückt».

Auf dieser Basis konnten wir gemeinsam am Projekt weiterarbeiten und das Projekt Schritt für Schritt vorwärtsbringen. Dabei blieb das ständige Austauschen / das ständige Führen von Gesprächen von sehr grosser Bedeutung.

Der Hochwasserschutz Buoholzbach ist ein Projekt mit langer Planungsgeschichte. Wie gelingt es, ein Vorhaben über mehrere Jahre und unterschiedliche Verantwortlichkeiten hinweg konsequent weiterzuführen?

Derartige Projekte sind durch Personen zu führen, welche die für diese Projekte erforderlichen Kompetenzen aufweisen. Dazu gehören in erster Linie hohe Sozial- und hohe Fachkompetenz. Sodann ist das Projekt mit Neugier, mit Freude und mit einem «für diese Sache Brennen» anzugehen und durchzuziehen. Ganz wichtig ist auch, dass die Vorgesetzten den Projektverantwortlichen den Rücken stärken und dass man sich wo nötig verstärkt. Sehr unterstützend ist es auch wenn es eine Vertrauensperson / einen kleinen Kreis von Vertrauenspersonen gibt, mit welchem man sich regelmässig austauschen kann. Dies gilt für die «guten» wie auch für die «schwierigen Zeiten».

Wenn Sie die Baustelle heute besuchen: Worauf sind Sie besonders gespannt?

Zuerst freue ich mich auf das Wiedersehen mit den Menschen:

  • welche ich länger nicht mehr getroffen habe,

  • die sich für dieses Projekt / für diese Aufgabe jetzt einsetzen oder sich einst für dieses Projekt eingesetzt haben.

Ergänzend bin ich gespannt, wie weit die Realisierungsarbeiten aktuell fortgeschritten sind, wo heute die speziellen Herausforderungen in diesem Projekt sind und was sie Menschen auf der Baustelle und in Baustellennähe bewegt.

Interview nach der Begehung


Welchen Eindruck hat die heutige Begehung bei Ihnen hinterlassen?

Die Begehung zeigte mir auf, dass das Projekt am Gedeihen ist, was mich sehr freut. Während der Begehung gab es neben den interessanten Inputs der Projektverantwortlichen auch mehrere bilaterale Gespräche / Gespräche in Kleingruppen, welche sehr spannend waren. Genau derartige Begegnungen sind besonders und auch nicht selbstverständlich. Dies ist das Verdienst der Organisatorinnen und Organisatoren. Herzlichen Dank.

Hat sich das Projekt so entwickelt, wie Sie es sich in Ihrer jeweiligen Projektphase vorgestellt haben?

Soweit ich es – in der beschränkten Anwesenheitszeit erfassen konnte – hat sich das Projekt im erwarteten Rahmen entwickelt. Auch das ist nicht selbstverständlich. Ein dickes Lob und Dankeschön an alle Projektverantwortlichen.

Was wünschen Sie dem Projekt und der Region für die verbleibenden Baujahre?

Ich wünsche allen ein unfallfreies Fertigbauen und dass für die nach wie vor vielen Herausforderungen gute und einvernehmliche Lösungen.

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